Hinterland Aero Space Enterprises
H.A.S.E.

Landezonen

Zur sicheren Aufnahme der aus dem Weltall zurückkehrenden Raumfahrtkapseln hat die H.A.S.E. geeignete Landezonen identifiziert und zweckbestimmt ausgebaut.
Die Auswahl und Herrichtung der Landezonen erfolgte schrittweise. Im ersten Schritt wurde eine Übungslandezone angelegt. Nach überaus erfolgreichen Landeübungen konnte dazu übergegangen werden, eine zweite, optimalere Hauptlandezone zu installieren. Die Übungslandezone konnte somit als Ausweichlandezone deklariert werden.

Übungs- und Ausweichlandezone

Übungs- und Ausweichlandezone Die Landung der Raumkapseln wird zunächst in einem eigens für diese Zwecke angelegten Gewässer im Biedenkopfer Ortsteil Breidenstein erprobt.

Die Gewässeranlage ist ansonsten vollkommen bedeutungslos und konnte ohne nennenswerte Widerstände der enteigneten Landwirte installiert werden.

Die Landeübungen verliefen durchweg erfolgreich, auch wenn die Witterung arg mitspielte.

Zielgenau erreichten die Übungskapseln das durch eine Boje markierte Ziel.

Seelandeübung

Wasserung der Übungskapsel

Nach der Wasserung der Übungskapsel wird in einem Seerettungsübungsprogramm die Bergung der Raumfahrer vollzogen.

Die stolzen Raumfahreranwärter nach dem Seerettungsübungsprogramm.

Raumfahreranwärter

Hauptlandezone

Aufgrund der hohen Präzision der Fallschirmsteuerung konnte ein Zielgebiet gewählt werden, dass sich nahe des Biedenkopfer Zentrums befindet. Die Landezone wurde von der ehemalige gewerblichen Nutzung einer Kohlenhandlung befreit und zu dem geplanten Zweck umgebaut. Zwischenzeitlich wird die Landezone als Parkplatz genutzt.
Die Landezone ist als "Plitt'sches Gelände" bekannt und in der folgenden Skizze als roter Punkt markiert.

Ausschnitt Innenstadtplan

Zum Abtransport der Raumkapsel wurden die Zufahrtwege zweispurig ausgebaut (Mühlweg, Am Bahnhof). Das "H.A.S.E."-Informationszentrum (gemeinhin als "Verkehrsamt" bekannt) wurde in Rufweite am Mühlweg angesiedelt.

In unmittelbarer Nähe befinden sich 3 Apotheken, 2 Toilettenanlagen und mehrere Gaststätten, so dass den rückkehrenden Raumfahrern unmittelbar geholfen werden kann.

Auch die Michel'sche Raketenfertigungswerkstatt grenzt dicht an, im Notfall kann also mit Trennschweißgeräten zügig eingegriffen werden.

Leider ist die Auswahl der Hauptlandezone mißverständlich in der Bevölkerung aufgenommen worden.
Viele im Umkreis ansässige Gewerbetreibende und Händler sahen unverständlicherweise ihre Existenz bedroht und schlossen ihre Betriebe und Verkaufsstätten.
Hier hat die H.A.S.E. die Notwendigkeit erkannt, zukünftig eine bessere Propaganda zu praktizieren.

 

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Letzte Änderung am 18.02.00