
Dem internationalen Publikum wird hier eine Kurzdarstellung der
Historie der Biedenkopfer Traditionsburschenschaft Hasenlauf geboten. Die Darstellung
wurde auf der Grundlage überlieferter Protokolle erstellt.
Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Kopie der
Burschenschafts-internen Protokolle.
Dagegen sprechen mehrere Gründe. Insbesondere soll die Jugend der Welt geistig und
moralisch nicht weiter verführt werden.
Daher sollten alle Inhalte ausgenommen sein, die allgemein als flachgeistig, unmoralisch,
sexistisch, gewaltverherrlichend, rassistisch, nationalsozialistisch,
drogenverherrlichend, diskriminierend oder aus anderen Gründen als verwerflich gelten.
Im Sinne des Persönlichkeits- und Datenschutzes erfolgt die Nennung von Namen oder die
bildliche Darstellung nur dann, wenn vom Autor ein übergeordnetes oder öffentliches
Interesse erkannt wurde.
Aus steuertechnischen Gründen wird auf die Darstellung von Kassenberichten verzichtet.
Leider ist nun nicht mehr viel übrig geblieben...
Der 1. Führer Matthias Peuckert eröffnete die von allen lang ersehnte
Gründungsversammlung und begrüßte die anwesenden 40 Burschen.
Die Namen der von der Burschenschaft geschiedenen Mitglieder, die in den vergangenen
sieben Jahren leider weiblichen Händen zum Opfer gefallen sind, wurden verlesen.
Es sind dies die jetzigen Bürger: Scholz, Strenger, Liebetrau, Runzheimer, Biek,
Peuckert, Schneider-Hasenlauf, Thielmann und Reusch.
Der Bursche Kreutz sen. wurde wegen Störens mit zwei Litern bestraft, er erhöhte sich
jedoch selbst seine Strafe auf zwölf Liter.
Der ehemaliger Schriftführer Henkel teilte noch mit, daß die von ihm erstellte Chronik
ab dem 20. April 1991 "lieferfähig" sei.
Zur Wahl des neuen ersten Führers wurde neben einigen Burschen auch Konrad Adenauer
vorgeschlagen.
Die Ergebnisse der Wahlen lauteten:
1. Führer Stefan Roth, 2. Führer Jens Kunkler.
Schriftführer wurde der Bursche Robert Roth, Stellvertreter der Bursche Jörg Heinrich
Schmitt.
Endlich ging man zum feierlichen Ritual, der "Sargöffnung", über.
Die Führer stellten fest, daß die Fahne die vergangenen sieben Jahre schadlos
überstanden hatte. Sogleich erhielt sie den Ehrenplatz hinter dem Vorstandstisch.
Die mit Spannung erwarteten Wetten wurden verlesen. In Ausschnitten sollen einige hier
nochmals erwähnt werden:
Es zahlte der ehemalige 1. Führer Peuckert einige Liter, da er noch keine eigene Kneipe
betreibt.
Der jetzige Bürger Liebetrau jun. ließ die Anzahl an Strafen, die er im letzten
Grenzgangsjahr zu zahlen hatte, in bar überreichen, da er jetzt verheiratet ist.
Die kurioseste Wette hatte wohl der Bursche Schäfer sen. einzulösen. Er hatte nämlich
um einige Liter gewettet, bei der Gründungsversammlung 1991 nicht mehr als 110 kg
Lebendgewicht auf die Waage zu bringen. Diese zeigte jedoch, nach einem zögernden Strip
unter "standing ovations", immer noch 113 kg an.
Bursche Henkel verteilte Liederbücher, die vom BMW- und Opel-Autohaus Sänger gestiftet
wurden. Der Bursche Velte verweigerte die Annahme dieses Büchleins. Doch Bursche Henkel
hatte eine Extraanfertigung für ihn vorbereitet. Das Buch war mit einem grünen Umschlag
und dem wohlbekannten Mercedes-Stern versehen. Scheinbar sprachlos, räusperte sich
Bursche Velte mit einigen stolzen Litern und überreichte prompt eine Preisliste seines
elterlichen Autohauses, womit er dann doch das letzte Wort hatte.
So ging die Versammlung langsam ihrem Ende zu, und man konnte eine allgemeine
Zufriedenheit über den Verlauf der 1. Versammlung im neuen Grenzgangsjahr feststellen.
Der erste Führer Roth eröffnete die 2. Versammlung, bei der weitere 11
Neuzugänge registriert wurden. Mittlerweile hatte die Burschenschaft 51 Mitglieder.
Laut Protokoll der ersten Versammlung, welches Schriftführer Roth vortrug, besuchte
Führer K. exzessiv die Damentoilette. Nach Bestrafung des Übeltäters wurde
vorgeschlagen, ihn zukünftig mit einem passenden Outfit auszustatten.
| Bei der Wahl des
Mädchenführers gewann Bursche Velte deutlich. Bursche Wille lehnte eine Kandidatur mit den Worten ab: "Ich wäre zwar biologisch der Beste, aber..." |
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Wirt "Ente" Reusch bot an, die Burschenschaft auf den
Frühstücksplätzen zu versorgen, brauchte jedoch eine Menge Burschen zur Unterstützung.
Der Vorstand wurde beauftragt, sich zunächst mit den Wirten Bürger Koenemann und van
Laak abzusprechen, ob diese Interesse hätten, mit eigener Crew die Bewirtschaftung zu
übernehmen.
Beim Anstimmen der "Drei Lilien" wurde offensichtlich, daß weiteres Training
einer standesgemäßen Intonierung zuträglich wäre. Gegen das Vergessen der
Liederbücher sollte eine kleine Strafandrohung Wunder wirken.
Design und Farbe eventueller Abzeichen für den Grenzgang wurden diskutiert. Vorschlag:
Kondome mit Hasenaufdruck.
Jungbursche Schmitt-Hatzfeld wollte nicht länger Bursche Schmitt heißen und spendete
einiges, wenn man ihn in Zukunft mit Bursche Bauknecht anspricht. ("Bauknecht weiß,
was Frauen wünschen!"). Bei einer solch' höflichen Bitte sagten die Hasenläufer
nicht nein.
Die Burschenschaft Billerbach wünschte einen Termin für ein Fußballspiel gegen das Team
der Hasenlaufburschen, das in Insiderkreisen als großer Favorit für das Turnier der
Burschen gehandelt wurde.
Das gefüllte Seidippe wurde gereicht; dem Bürger Reusch war es eine große Ehre, dieses
antrinken zu dürfen. Eine angemessene Spende folgte, bevor mit der "Alten
Burschenherrlichkeit" der offizielle Teil der Versammlung beendet wurde.
Der 1. Führer Roth eröffnete pünktlich um 20:00 Uhr die Versammlung und
begrüßte 44 anwesende Burschen.
Sogleich schritt man zur Wahl des dritten Führers.
Unter zwei Kandidaten wurde Bursche Birger Kreutz gewählt.
Mit dem Bürger van Laak hatte die Burschenschaft Hasenlauf einen erfahrenen Wirt für die
Versorgung auf den Frühstücksplätzen gewinnen können.
Die bereits vorhandenen Liederbücher wurden gegen speziell zum Grenzgang
zusammengestellte und von der V+R-Bank angefertigte Ausgaben ausgetauscht. Zur besseren
Kontrolle der Besitzverhältnisse und Bestrafung der vergeßlichen Sänger wurden sie
jeweils mit dem Namen des Burschen versehen.
Der älteste Bursche der Burschenschaft Jürgen Hof hatte die Ehre, zur anstehenden
Vereidigung von 20 der Neu- und Jungburschen die Hasenlauf-Fahne zu halten.
Als Premiere wurde das Lied "Grenzgang am Hasenlauf", getextet und komponiert
vom Hasenlauf-Bürger Dieter Bastian, gesungen. Über die Qualität des Gesanges soll an
dieser Stelle nicht gesondert eingegangen werden.
Grölen und Pfeifen kündigte den überraschenden Besuch einer fremden Schönen an. Eine
schwarzhaarige Primadonna mit langem Ohrring, gehüllt in einen schwarzen BH, Höschen,
Strapsen und hochhackigen Schuhen machte den Burschen ihre Aufwartung. Zum Takt der Musik
verzauberte das exotische Wesen ihre Zuschauer mit gewagtem Tanz auf einem Tisch. Bei
genauerer Betrachtung bemerkte man jedoch eine längliche wurstartige Ausprägung im Slip
der Traumfrau. Sollte es sich hier etwa um den vermißten Führer K. handeln?
So war es denn auch. Er hatte das Angebot aus der ersten Versammlung angenommen und sich
als Frau verkleidet. Zu Hilfe kam ihm dabei die zukünftige Schwiegermutter des Burschen
Dalwigk, welche eigens das hypererotische Outfit genäht hatte.
Führer K., nun liebevoll "Gonzilla" genannt, versprach die Burschenschaft
"Hoffmann Auf der Bach" zu besuchen, wenn in der Versammlung 1000 Liter für
seinen Auftritt in die Kasse gespendet würden. 13 Burschen machten dies mit ihren Spenden
möglich, so daß die Gaststätte "Auf der Bach" denkwürdigen Besuch bekam. Der
Mädchenführer entschuldigte sich mit einer Spende bei der "Bach", da ihre
Versammlung gestört wurde und den Burschen der Kopf verdreht wurde.
Inzwischen traf eine Delegation der Burschenschaft "Galgenberg" mit den beiden
Führern Wolf und dem Reiter Bäcker an der Spitze zu einem Antrittsbesuch ein.
Man verabredete, die guten Beziehungen aus dem vergangenen Grenzgang weiter zu pflegen.
Die Anfertigung eines Aufkleber wurde grundsätzlich beschlossen, man wollte jedoch noch
einen Design-Vorschlag des Burschen Burger abwarten.
Mit der "Alten Burschenherrlichkeit" und der Ankündigung von 30 Litern Freibier
wurde die Versammlung offiziell geschlossen.
Um 20:00 Uhr wurde die 4. Versammlung durch den 1. Führer Stefan Roth eröffnet.
Nachdem das Protokoll der vergangenen Versammlung im Original etwas zu lang
geraten war, erstellte Schriftführer Robert Roth dieses Protokoll in Versform - nicht
ohne zu betonen, daß es ein Einzelfall bleiben solle, ein Protokoll in dieser Form zu
schreiben.
In der Kürze liegt die Würze!
Wie das gehn soll,
zeigt Euch dieses Protokoll.
Es folgte nun der Kassenbericht,
eine Sache, von der man gerne spricht.
Der 2. Führer ließ uns stutzen,
in (zensiert) sind es fast ein Dutzend.
Gleich darauf konnte man dann sehn,
daß bei Künkel & Lenz die Uhren anders gehn.
20 Minuten später gesellten sie sich dazu,
aber unser Führer ließ sie nicht in Ruh:
Mit je 2 Litern mußt er sie verklagen,
doch sie taten nicht verzagen.
Nun galt es ein Ehrenamt zu besetzen.
Wer will mit der Fahne über die Grenze hetzen?
Die Burschen Liebetrau, Wille und Gerhardt jun. hielten her,
denn für sie ist's eine große Ehr.
Dann kam man zu der nächsten Wahl,
doch das erwies sich als echte Qual.
Kein zweiter will die Mädchen führen -
tat Bursche Velte etwa korrumpieren?
Wie dem auch sei,
ein zweiter Mädchenführer muß herbei!
Als nächster Punkt auf dem Programm,
standen Lob und Tadel an.
Im Feiern sind wir wohl ganz Klasse.
Beim Arbeitsdienst fehlt's dann an Masse.
Die Männer wünschen sich so sehr,
ein paar kräft'ge Burschen mehr.
Jetzt folgte ein uns wohlbekannter Brauch,
unter der Fahne rutscht einem schon 'mal das Herz in den Bauch.
So schwor der Bursche Bussmann ew'ge Treue
und zeigte dabei keine Reue.
Die nächsten Punkte wurden nun vertagt,
denn "Pinkeln" war jetzt angesagt.
Ein neues Mitglied brachten dann
die Burschen Wille und Schröder an.
Ein echter Rammler als Präsent
für unser Herren Präsident.
Bei dem Namen hatte man die Qual der Wahl,
die Taufe folgt erst nächtes mal.
Führer Kreutz hielt jetzt 'ne Rede
und sprach von einer Superfete.
Er lud uns alle ein,
bei seinem Lepperfest dabei zu sein.
Vertagen ist bei uns ja gang und gebe,
so auch mit dem runden Ding zu klebe.
Zum dritten mal wollt man beraten,
welcher von dreien am besten geraten.
Man entschied sich für den jüngsten Vorschlag
und gab es endlich in den Auftrag.
Nun sang der 2. Führer Kunkler
ein uns wohl bekannter Schunkler:
Das Wandern ist des Burschen Lust,
für einen war's jedoch 'n Frust.
Sollte man 4 Mädchenführerträger wählen,
oder ihn noch weiter quälen?
Nein, man gab ihm erst mal Arzenei,
mit Doppelherz ist es noch nicht vorbei.
Auch in diesem Jahr woll'n wir den Fußball spielen
und einen guten Platz erzielen.
Damit es gibt kein' große Schand
gaben wir's den Burschen Peuckert und Kümpfel in die Hand.
Ein delikates Thema stand jetzt an,
es kamen ein paar Fotos dran.
Versteigert sollten sie nun werden,
hat da jemand was zu verbergen?
Am Ende steckte er sie doch als Sieger ein.
Nun hat er "seinen" zweimal daheim.
Zu guter Letzt bleibt noch zu sagen,
daß wir uns noch an einer Faßpartie erlaben.
Der Vorschlag: Ein Würstchenbraten sollt' man machen,
bracht' uns alle sehr zum Lachen.
In Biedenkopf hat man noch Stil,
das hoff' ich auch für uns als Ziel.
Um 20:04 Uhr konnte Führer Stefan Roth die 44 Burschen, darunter
auch wieder sechs Jung- bzw. Neuburschen begrüßen. Damit hat die Burschenschaft
Hasenlauf nunmehr 67 Mitglieder.
Weitere Fahnenträger wurden gewählt. Diese sind die Burschen Engelhardt jun., Cottu und
Henkel.
Der Zwerghase der Burschenschaft sollte nun einen Namen bekommen.
Nach einem genitalen Gutachten über das Geschlecht des Tieres durch Führer und Biologen
Kreutz sei es "zu 95 Prozent ein Rammler." Nachdem einige kuriose Vorschläge
zur Benennung fielen (Bursche Velte: "Gerhard Reusch" - Kommentar Bursche
Schröder: "So 'ne Beleidigung für so 'nen schönen Hasen" - , Bursche Kreutz:
"Wotan Wahnwitz", Bursche Henkel: "Luise Schaufuß", Bursche
Kötteritzsch: "Rammler Horst P. der Erste", Bursche Wille: "Stefan der
Erste") wurde in einer spannenden Abstimmung der Name "Gerhard Reusch"
gewählt. Diese war dem vorschlagenden Burschen Velte ein Sümmchen wert.
Der Hase sollte dann in der anstehenden Open-Air-Versammlung mit Gerstensaft getauft
werden.
Als nächstes wurden die neuen Burschen vereidigt.
Es waren:
Bursche Gillmann, Bursche Bösser, Bursche Moses, Bursche Wache sowie die zwei Brüder R.
aus Wallau.
Nach dem Ablegen des Eides trank jeder ein Glas Bier auf Ex.
Die Brüder R. leerten ihre Gläser so schnell, daß Bursche Peuckert den Antrag stellte,
die Brüder über die Wette des Burschen W. zu informieren, der beim letzten Grenzgang 350
Liter für die Burschenkasse ausgesetzt hatte, falls der Rekord von zehn kleinen Bieren in
1,16 Min. unterboten würde.
Bursche W. war begeistert und erhöhte sein Angebot auf 500 Liter. Sollten sich die
Burschen R. noch an diesem Abend auf ein Duell einlassen, würden von vier weiteren
Burschen insgesamt zusätzlich 175 Liter in Aussicht gestellt. Die Versammlung wurde kurz
unterbrochen, um das Duell vorzubereiten.
Der Wettkampf endete mit der Aufgabe der beiden Brüder. Bursche W. jubelte lautstark:
"Ich bin der König, ich bin der König!"
Er gab eine Runde und tat kund, daß er seine Wette "auf Lebenszeit" bestehen
lasse.
Nach der Bekanntgabe einiger Termine wurde der offizielle Teil mit der "Alten
Burschenherrlichkeit" kurz vor 23:00 Uhr beendet.
Am 15. Juni um 20:00 Uhr wurde die 6. Versammlung durch den ersten
Führer eröffnet.
Zunächst erfolgte die Verlesung des Protokolls und des Kassenberichtes.
Besprochen wurde der Altherrenabend, bei dem es ein Stafettentrinken und eine Dia-Show
geben sollte.
Außerdem beabsichtigte Bursche Henkel, besondere Höhepunkte aus alten Protokollen zu
verlesen.
Für die Ausrichtung der Dia-Show sollte der Bursche Blitz, Gerhardt sen. sorgen.
Nach dem etwas schwierigen Absingen von Liedern wurde der älteste Bursche Hof einer
Sprachprüfung unterzogen.
Zur allgemeinen Verwunderung bestand er diese Prüfung trotz vorangegangenem
Alkoholkonsum.
Der Vorstand bemängelte, daß die Beteiligung der Burschen beim letzten Arbeitsdienst am
Hasenlaufhäuschen zu wünschen übrig ließ.
Es wurde eine großzügige Spende von Waschbecken für das Hasenlaufhäuschen beschlossen.
Natürlich sollte dies nicht als Ausgleich für mangelnden Arbeitseinsatz angesehen
werden.
Am 10. August 1991 trafen sich zur letzten Versammlung vor dem mit
Spannung erwarteten Fest 57 Burschen und 26 Häschen in der Stammkneipe der Burschenschaft
bei "Ente".
Es schien so, als würde das Versammlungslokal aus allen Nähten platzen, so sehr saßen
Burschen und Häschen beieinander.
Führer Roth gab die Devise aus: "Rückt zusammen, Schweiß verbindet!"
Dem einen oder anderen schien diese intime Stimmung sichtlich Freude zu machen.
Bei so viel Weiblichkeit in den Reihen interessierte sich so manch Bursche weniger für
den trockenen Kassenbericht als mehr für die ungewohnten Tischnachbarn.
Der Bericht des Rechners Knöcke ergab ein stolzes Finanzpolster für drei sorglose
Grenzgangstage.
Zufrieden mit der Kassenprüfung äußerten sich die beiden Kassenprüfer Bauknecht und
Grebe.
Letzterer meinte nur lakonisch: "Zu beanstanden gab es eigentlich nichts, bis auf
daß wir 129 Liter zu viel in der Kasse haben."
Nach einer dringend notwendigen Pause stellte Bursche Wolf einen neuen Rekord auf.
Was Bursche Wille im Biertrinken, schien er im Wassertrinken werden zu wollen, nämlich
einmalig.
Nach wiederholter Führerbeleidigung folgte die Wasserstrafe für ihn bereits zum zweiten
mal in dieser Grenzgangssaison auf dem Fuße.
Seine alte Bestmarke unterbot er diesmal mit knapp 15 Minuten für zwei Flaschen deutlich.
Anschließend übergab Oberhäschen Gabi eine ordentliche Summe an die Burschenkasse.
Außerdem dankte sie der Burschenschaft für die gute Zusammenarbeit.
So viel Geld und Lob war den Burschen ein Trullala wert.
Als Faßmeister Sporleder kurz darauf mit seiner Lederschürze auftauchte, schienen die
Häschen davon ganz angetan gewesen zu sein. Ihrerseits folgten anzügliche Aufforderungen
und ein nicht minder frivoles Liedchen.
Einige letze organisatorische Vorbereitungen mußten noch getroffen werden, bevor die
letzte Versammlung vorm Grenzgang geschlossen wurde.
| Stefan Roth | 1. Führer |
| Jens Kunkler | 2. Führer |
| Birger Kreutz | 3. Führer |
| Robert Roth | 1. Schriftführer |
| Jörg Heinrich Schmitt | 2. Schriftführer |
| Jörg-Uwe Schmidt | 1. Rechner |
| Ivo Plohnke | 2. Rechner |
| Markus Schäfer | 3. Rechner |
| Heiner Grebe | Reiter |
| Fahnenträger | Fred Liebetrau |
| Fahnenträger | Olaf Engelhardt |
| Fahnenträger | Markus Gerhardt |
| Fahnenträger | Andreas Wille |
| Fahnenträger | Marcus Cottu |
| Fahnenträger | Rainer Henkel |
| Fahnenträger | Christian Grebe |
| Fahnenträger | Jens Coorssen |
| Fahnenträger | Harald Jung |
| Mädchenführer | Karl-Uwe Velte |
| Seidippeträger | Torsten Weber |
| Bursche Blitz | Thomas Gerhardt |
| Achenbach,
Thomas Blöcher, Lutz Blöcher, Uli Blum, Achim Blumenstein, Andreas Bösser, Michael Brunner, Stephan Brusch, Thomas Burger, Stephan Bussmann, Hans Coorssen, Jens Cottu, Markus Cramer, Jens-Uwe Dalwigk, Arno Demme, Klaus Eckert, Manfred Endes, Karsten Engelhardt, Carsten Engelhardt, Olaf Gerhardt, Markus Gerhardt, Thomas Gillmann, Ralf |
Grebe,
Christian Grebe, Heiner Henkel, Rainer Hof, Jürgen Hundt, Andreas Jung, Harald Kötteritzsch, Georg Albert Kreutz, Armin Kreutz, Birger Kümpfel, Michael Künkel, Andreas Kunkler, Jens Lenz, Thomas Liebetrau, Fred Maaß, Heinz Dieter Macion, Michael Moses, Ingo Neubauer, Uwe Peuckert, Andreas Plohnke, Ivo Roth, Robert Roth, Stefan |
Schäfer,
Markus Schäfer, Thomas Scheerer, Axel Schmeck, Martin Heinrich Schmidt, Jörg-Uwe Schmitt, Jörg Heinrich Schmitt, Ralf Schneider, Markus Schneider, Ralf Schneider, Torsten Schröder, Torsten Siebott, Ralf Sporleder, Frank Velte, Karl-Uwe Vollmayer, Andreas Wache, Christian Weber, Torsten Wild, Michael Wilke, Markus Wille, Andreas Wolf, Tobias |

© Copyright Eckhard Henkel, letzte Änderung am 20.02.01