Die Burschenschaft Hasenlauf wird 20
Wir feiern uns selbst!
| Es ist Samstag, 19. Juni, 2004, etwa 15.00 Uhr.
Während sich die Burschen vom Hasenlauf auf dem Marktplatz versammeln, um unter musikalischer Begleitung des "Spielmannszuges Biedenkopf" den Weg über den Kottenbach zum Hasenläufer Hüttchen zu in Angriff zu nehmen, bereitet ein aufopferungsvoller Bursche vor Ort eine Satellitenverbindung zu unserer Nationalmannschaft in Portugal vor, welche später von uns in Anspruch genommen werden soll. Unterwegs sollen wir noch von den Wettläufern des Grenzgangs 1998 empfangen und mit "Peitschenknallern" begrüßt werden. |
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Wesentlich erfreulicher als das Ergebnis des Fußballspiels sollte das Vorstellen neuer Burschen werden. Einige bis dato unbekannte männliche Unverheiratete (???) hatten sich bis zu unserem Jubiläum versteckt, um uns dort mit ihrer Anwesenheit eine große Freude zu bereiten. |
| Doch nicht nur "Neuburschen" (hier im Hintergrund zu sehen), sondern auch arivierte Exemplare waren aufgefordert, für den zu ordernden Gerstensaft entsprechende Zölle zu entrichten. Unser Schatzmeister zeigte sich anschließend recht zufrieden mit den Eintreibungsmaßnahmen. |
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Nicht lange nach dem beschwerlichen Aufstieg und einer (noch) kostenlosen Erfrischung versammelten sich die Anwesenden, um dem liebevoll gestalteten Programm zu lauschen. |
| Unter musikalischer Begleitung des Burschen Schmeck - welcher zudem die ehrenvolle Aufgabe übernahm, eine Rede des Burschen Kötteritzsch aufgrund dessen Unabkömmlichkeit in Halberstadt, vorzutragen (und wie viele meinten, dies durchaus mit mindestens ebensoviel Herzblut tat, wie sonst nur das Original!) - ... |
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... ergriff Führer Henkel das Wort um durch den programmatischen Teil des Tages zu führen. Dies tat er beispielsweise durch eine von "A bis Z" durchstrukturierten Rede, in der er die Geschichte der Burschenschaft Hasenlauf Revue passieren ließ. |
| Ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten war die Ehrung der "Gründungsburschen", die es geschafft haben, bis einschließlich des Grenzgangs 1998 den Fesseln einer Ehe zu entkommen. |
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Stolz präsentiert Bursche Siebott seine Urkunde. |
| Anschließend ergriff der "Gründungsführer" Peuckert noch das Wort und dankte allen ehemaligen und aktuellen Burschen, dass der Hasenlauf es in vergleichsweise kurzer Zeit geschafft hat, sich im Biedenkopfer Grenzgang eindrucksvoll zu etablieren. |
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Die Anwesenden waren seiner Meinung und wollen auch in 2005 die Burschenschaft Hasenlauf wieder ganz weit vorne sehen. |
| Es wurde Zeit für eine kurze Pause, die sofort zum Auffüllen der Getränkehalter genutzt wurde. |
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Und dann war es soweit. Nach dem Spiel gegen Jungs vom platten Land waren wir alle recht optimistisch, dass es gegen Lettland dann doch locker reichen müsse. Nun, wir wurden eines besseren belehrt. Lettland war offensichtlich wesentlich stärker als die Ijsselmeer-Zauberer.
Übrigens: Damals hieß der Team-Chef noch Rudi Völler) |
| So lies bei so manchem das Interesse zeitweise ein wenig nach und man konzentrierte sich wieder auf das Wesentliche: Zwischenmenschliche Kontakte und isotonische Getränke. |
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So verschreckt kann man nur nach einem Spiel der deutsche Fußball-National-Elf schauen... |
| Ach nein, es war nur der erschöpfte Blick nach hartem Kampf an der Wursttheke... das sind ja auch harte Gegner... |
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Unterdessen ging die Unterhaltung fröhlich weiter. |
| Schließlich sah man doch Burschen wieder, die man jahrelang nicht zu Gesicht bekommen hatte. |
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Kapellmeister Schmeck nutzte die kleine (schöpferische) Pause ebenso, wie viele andere, um wieder zu Kräften zu kommen. |
| Denn schon kurz darauf war es an ihm, den Adjutanten des Burschenhauptmannes Wille bei dem Lied vom Spargel zu begleiten. |
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Was bei den Anwesenden intensiv verfolgt und durch kräftiges Mitsingen des Refrains bestätigt wurde. |
| Dann wurde es Abend und auf der Leinwand wurden Bilder aus den Grenzgängen 1991 und 1998 gezeigt.
Wer Interesse an den Bildern aus 1991 (oder auch 1998) hat, kann sich an den Burschen Schneider wenden. |
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Besagter Bursche Schneider überzeugte auch an diesem Tag mit seinem sehr ausgeprägtem Temperaturempfinden... Allgemein wurde dieser Abend als "recht kühl" beschrieben (Temperatur bei der VR Bank morgens um 4.00 Uhr: 4° C), was ihn jedoch nicht daran hinderte, in kurzer Hose und T-Shirt bekleidet aufzulaufen. Respekt... |
| Mit dem Eintreten der Dunkelheit suchten Andere die Möglichkeit, sich ungestört in kleiner Runde zu unterhalten |
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Andere wiederum hatten wohl kein Interesse mehr, dem Rechner P. wegen der Getränkewertmarken hinterherlaufen zu müssen... und kauften schließlich das ganze Fass!
VIELEN DANK!!! |
| Es scheint wohl auch zur Tradition des Hasenlaufs zu gehören, dass vereinzelte Besucher die Hanglage der Hütte ausnutzen wollen, um ein ergonomisch korrektes Schläfchen einzulegen. |
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In der Hütte wiederum kam es zwischen den Führern der Jahre 1984 und 1991 zu engen Kontakten... ob es sich hierbei um den Hasenwalzer oder um eine gutgemeinte Auffangaktion aufgrund der im Verlaufe des Abends immer stärker werdenden Erdkrümmung und nachlassenden Schwerkraft handelte, konnte jedoch nicht abschließend geklärt werden. |
| Hier sehen wir einen Tel der Basis des Grenzgangs 2005! |
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Bei diesen Zweien bin ich mir nicht so sicher. Ich befürchte, es wird ein einmaliges Intermezzo als Bursche gewesen sein... |
| Oh la la... es wird getanzt am Hasenlauf... |
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Und auch die Blues Brothers waren zugegen... wobei ich immer dachte, zumindest Elwood wäre ein wenig schmächtiger gewesen... |
| Führer Liebetrau kurz vor einem seiner seltenen Siege beim Staffettentrinken! |
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Die Hasentränke ist und bleibt der beliebteste Ort für durstige Menschen. |
| So, nur noch schnell einen Schlummertrunk nehmen... |
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... und dann ab ins Reich der Träume...
So eine Jubiläumsfeier ist aber auch anstrengend... |
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© Copyright Bilder: Ralf Siebott; Text: Matthias Damm für BS Hasenlauf
Letzte Änderung:
09.11.04
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