Burschenschaft Hasenlauf
13. - 15. August 1999, Ijsselmeer-Fahrt

Teil 5 von 5

Hafenkonzert

Die Bewertung des Beutegutes zog sich bis tief in die Nacht hinein.

Um so erfreulicher war es, daß sich sowohl die Prüfer als auch die Beute am nächsten Morgen bester Gesundheit erfreuten.

Am Tag danach

Sakrales Frühstück Um den heiligen Sonntag, dem Tag des Herrn, zu frönen, wurde das sonntägliche Frühstück von sakralen Melodien begleitet.
Zur Feier des Tages durften die Gefangenen das Unterdeck zur Einnahme einer festen Mahlzeit verlassen.

Für die neue Woche war ihnen zuvor ein frisches weißes Hemdchen spendiert worden.

Gefangene beim Frühstück
Hafenkonzert Den Gefangenen, den Hasenlaufmatrosen, ihrem geprüften Fanggut und den Besatzungen der umliegenden Schiffe wurde ein kleines Hafenkonzert geboten.

In einer beeindruckenden Interpretation wurde Bach's "Toccata und Fuge" in d-Moll (BWV 565) auf Kawai MS 710 geboten.

Bald darauf hieß es, wieder in See zu stechen und die Anker zu lichten.

Die Segel wurden gepellt und dem wehrhaften niederländischen Städchen der Rücken gekehrt.

Anker lichten

In den Seilen Die bewährte Mannschaft hing kräftig in den Seilen.
Gelegentlich konnten auch Altburschen bei niederen Tätigkeiten beobachtet werden.

Altbursche aktiv?

Richtung Heimat Mit dem beruhigten Gefühl, eine erfolgreiche Mission absolviert zu haben, konnte der Heimathafen angesteuert werden.
Auch, wenn Käpt'n Ahab nicht immer alles im Griff hatte.

Beim Versuch, Leonardo DiCaprio's "Titanic"-Pose am Bug des Schiffes zu imitieren, hatte es ihn feucht erwischt.

Aber einen rechten Seemann kann nichts erschüttern.

Ahab in nassen Hosen

Gouda In friedvoller Harmonie steuerte das Segelschiff "Gouda" den Heimathafen an.
Ungeachtet der äußeren Umstände übte sich die Faßwache in uneingeschränkter Pflichterfüllung.

Es zeigte sich, daß die Trinkwasservorräte angemessen veranschlagt worden waren.

Faßwache

Zur großen Begeisterung aller Teilnehmer konnte diese Seefahrt einem glücklichen Ende zugeführt werden.

Matrosen und Beute

Abschließend kann festgehalten werden, daß die Seefahrt dem deutsch-niederländischen Kulturverständnis vermutlich weder geschadet noch geholfen hat. Aber irgendwelche völkerverständigenden Ziele waren nicht als Ziel der Mission definiert worden.

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© Copyright Eckhard Henkel
Letzte Änderung am 06.10.99