| Am Samstag, dem 13.
März 1999 waren die Burschen und Männer des Hasenlaufs zu einem gemeinsamen
"Burschen- und Männerabend" geladen worden. Mysteriöse Ankündigungen wie
"Tupper- und Show-Programm" machten die Runde und man munkelte von "Dessous
und solchen Sachen". Also war die Spannung groß, was die Programmgestaltung anging. Der Programmteil begann mit einer Vorführung von Frau Müller, die den Burschen und Männern Gebrauchsgegenstände aus dem weiblichen Alltagsumfeld näher bringen wollte. Bei der Präsentation wurden stellenweise die Männer miteingebunden. Zur Überraschung vieler stellten sie sich dabei gar nicht mal so ungeschickt an. |
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Auch im Publikum
fanden sich freiwillige Probanden, die sich bereit fanden, einzelne Behälter einem
Härtetest zu unterziehen. Ausgewählte Versuche wurden zur Chefsache erklärt und erforderten den Einsatz eines Führers. Im Bild nebenan sehen wir den erfolgreichen Versuch, Kümmel aus einer Schnabeltasse zu konsumieren. |
Um die Bedingungen für weitere Versuche realitätsnäher zu gestalten, wurde der Tester mit geschlechtsfremden Körperteilattrappen ausstaffiert. Insgesamt wurde die Vorführung mit Interesse aufgenommen und sorgte für so manche Kenntniserweiterung. Anmerkung am Rande: Da im Laufe des Abends aus dem Publikum (hallo
Knöcke!) die Frage nach dem Ursprung des Wortes "Tupperware" aufkam, hier die
Antwort. Der Begriff geht auf einen amerikanischen Chemiker namens "Earl S.
Tupper" zurück. |
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Um die Burschen und
Männern mit weiteren Aktualitäten aus der Welt der Frau vertraut zu machen, folgte eine
Präsentation ausgewählter Stücke aus dem Bereich der Nachtwäsche und Dessous. Man ließ sich darüber aufklären, daß die Kleidungstücke im Bild nebenan als Nachtwäsche konzipiert wurden. |
| Bei dem Modell nebenan war dies offensichtlicher. |
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Hier sehen wir nicht nur ein weiteres Nachtbekleidungsstück mitsamt darunter befindlichem Model sondern auch den Moderator Reichart. |
| Im Finale der Modenschau konnten Kleidungsstücke bewundert werden, die sich weniger materialaufwendig darstellten. | ![]() |
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Es mag sein, daß dem einen oder anderen Teilnehmer aus dem Publikum durch die Vorführungen die Spucke wegblieb - jedenfalls wurde kurz darauf der Ruf nach einem Stafettentrinken zwischen Burschen und Männer laut. |
| Selbstverständlich legten sich die Teilnehmer beider Delegationen kräftig in's Zeug. | ![]() |
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Zum Einsatz kamen
Trinkbehälter in unterschiedlichsten Ausführungen. Hier sehen wir den Altburschen Birger Kreutz im Einsatz. Er war sich auch an seinem achtunddreißigsten Geburtstag nicht zu schade, verantwortungsvolle und strapaziöse Aufgaben zu übernehmen. Apropos Geburtstag: Dem Bürger Hagen Strenger durfte gratuliert werden, denn am gleichen Tage war er Vater eines Stammhalters Björn Hagen geworden. Dies verdient besonderer Würdigung, denn nach zwei Töchtern ist es dem Bürger Strenger erstmalig gelungen, den Nachwuchs für die Burschenschaft und die Männergesellschaft Hasenlauf zu stärken. |
| Dem tatkräftigen
Einsatz der Burschen war es zu verdanken, daß die Burschenschaft den sportlichen
Wettbewerb zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Auch eine anschließende Revanche brachte das gleiche Ergebnis. |
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Abschließend kann gesagt werden, daß es von vielen Teilnehmern begrüßt wurde, Veranstaltungen gemeinsam mit den Männern durchzuführen. Dennoch wurde vielfach erkannt, daß die Programmgestaltung Optimierungspotential bot.
© Copyright Eckhard Henkel
Letzte Änderung am 17.11.00