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Am Donnerstag, dem 13. August 1998 war es endlich soweit! Der erste Grenzgangstag stand an.
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Früh morgens um 6:00
Uhr versammelten sich die Burschen in der Kottenbachstraße an der ehemaligen Brauerei
Balbach, um Aufstellung zu nehmen. Wir sehen hier den 3. Führer Rainer Henkel, den 1. Führer Stephan Brunner, den 2. Führer Fred Liebetrau sowie dahinter die Fahnenträger und Burschen. |
Nach der Formierung marschierte die Burschenschaft im Gleichschritt zum Marktplatz, um sich dort zwischen den anderen Burschenschaften und Männergesellschaften zur Aufstellung einzureihen. |
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Dem Bild könnte man entnehmen, daß die Führer stolz darauf waren, den Säbel so zu präsentieren, daß sie weder sich noch andere verletzen. |
Die Burschen warteten geduldig auf den Abmarsch. |
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Nach den Strapazen des
Kleebergs freuten sich alle, den Frühstücksplatz auf der Sackpfeife erreicht zu haben. Sogleich wurden die ersten Gäste der Burschenschaft unter der Fahne begrüßt. |
| Nach ausgiebiger Rast
wurde die weitere Grenzbegehung angetreten. Bei sonnigem Wetter kam schnell wieder Durst auf, der dank des mitgeführten Seidippes schnell wieder gelöscht werden konnte. Im Bild ist der erste Führer Brunner beim Befeuchten der Lippen zu beobachten. |
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Hier sehen wir den Grenzgangszug etwas im Stocken, da ein Engpass ein zügiges Weitermarschieren verhinderte. |
| Ein besonderes Lob
hatten sich die Seidippeträger verdient, die keine Mühen scheuten, die durstigen
Burschen mit Flüssigkeit zu versorgen. Insbesondere der Seidippeträger Jost Blöcher konnte als Held des Tages gefeiert werden, nahm er doch die Strapazen auf sich, gleich zwei mal die Skipiste hinaufzulaufen, um das Seidippe in der Gaststätte am Berggipfel auffüllen zu lassen. |
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Nach Ankunft in der
Stadt und einer kurzen Pause wurde am Nachmittag wieder am Marktplatz Aufstellung
genommen, um anschließend zum Festplatz auf der Bleiche zu marschieren. Vorneweg marschierten die Mädchen des Hasenlaufs, die "Häschen", angeführt vom Mädchenführer Jens-Uwe Cramer. |
| Im Festzelt angekommen
sollte es nicht lange dauern, bis der erste Grenzgangstag gebührend gefeiert wurde. Die beiden nebenan freuen sich, mal einen richtigen Säbel in der Hand halten zu dürfen. |
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Bereits am frühen
Abend hielten es kaum noch jemand auf den Bänken aus. Der Rest des Abends wurde überwiegend auf den Tischen stehend gefeiert. Das galt für Burschen ... |
... Häschen ... |
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... und Gäste. |
| Nicht nur auf den Bänken, auch auf der Tanzfläche wurde kräftig gezappelt. | ![]() |
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Leider mußte die Ausgelassenheit um 23:00 Uhr ein Ende nehmen, da doch jeder den nächsten, zweiten Grenzgangstag ausgeschlafen angehen wollte. |
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© Copyright 1998 Eckhard Henkel
Letzte Änderung am 21.08.99