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Am Samstag, dem 8. August 1998 wurde pünktlich um 20:00 Uhr die 9. Versammlung der Burschenschaft Hasenlauf in der Traditionsgaststätte "Zur Luise" vom ersten Führer Stephan Brunner eröffnet.
| Angesichts der
anstehenden Bundestagswahl vertrieben sich zuvor vereinzelte Burschen ihre Zeit mit
Material zur politischen Bildung. Der Altbursche rechts im Bild meinte auch demonstrieren zu müssen, daß er des Lesens mächtig ist. |
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Die Versammlung war die letzte Versammlung vor dem Grenzgang und wurde traditionell gemeinsam mit den Häschen durchgeführt.
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Der Begrüßung folgte
die Protokollverlesung der letzten Versammlung durch den ersten Schriftführer Böggering. Im Anschluß verlas das Häschen Andrea Reibert das Protokoll der letzten Versammlung der Häschen. |
Den Häschen wurde vom Vorstand der Burschenschaft für die gelungene Schleifenüberreichung gedankt.
| Um diesem Dank Ausdruck zu verleihen, wurde den Häschen rote Rosen überreicht. | ![]() |
Vom Vorstand wurden weitere Termine bekannt gegeben.
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Unter anderem wurde
darauf hingewiesen, daß nach dem Grenzgang zwei Hochzeiten von Hasenlaufburschen und
Häschen anstehen. Die Burschen Plohnke und Bastian luden zu ihren Polterabenden ein, die jeweiles am Hasenlaufhäuschen stattfinden. |
Es folgte die Verlesung des Kassenberichts. Inzwischen war auch eine Kassenprüfung durchgeführt worden; mit dem Ergebnis, daß die Buchführung vorbildlich erfolgte.
Traditionell übergaben die Häschen nun ihre Kasse an die Burschenschaft. Den Häschen sei auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen!
| Vom zweiten Führer
Liebetrau wurde dem Reiter Cottu für seinen Einsatz für die Burschenschaft gedankt. Als Dank wurde dem Reiter nun eine Schabracke mit seinen Initialen überreicht. |
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Ein paar Vereidigungen
wurden in dieser letzten Versammlung vor dem Grenzgang durchgeführt. Hier sehen wir den Burschen Sebastian Köhl bei der Vereidigung. |
Dem Burschen Winzer wurde ein "Trullala" für die Bereitstellung des Platzes für die Internet-Seiten der Hasenlauf-Homepage gesungen.
Zum zweiten Seidippeträger wurde der Bursche Bakenhus, zum dritten Seidippeträger der Bursche Andreas Glink bestimmt.
Die Burschen Christian Blöcher und Holger Cyriax bekamen jeweils einen Orden verliehen, auf deren Inhalt hier nicht weiter eingegangen werden soll.
Traditionell endete die Versammlung mit dem Singen der "alten Burschenherrlichkeit".
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Im Anschluß an die Versammlung galt es noch, einer Wette nachzukommen.
| Von einigen Burschen
waren Spenden an die Burschenschaftskasse in Aussicht gestellt worden für den Fall, daß
der Altbursche K. wie bereits im Grenzgang 1984 ein Bad im Marktplatzbrunnen nehmen
würde. Der Bursche K. wollte dieses Angebot nicht ausschlagen; allerdings mit der Bedingung, im Neopren-Taucheranzug in das kühle Naß zu steigen. So geschah es denn auch. |
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Der dritte Führer Henkel dankte dem Altburschen für seinen heldenhaften Einsatz. |
| Der Führer Liebetrau wollte dem Burschen nicht nachstehen und ließ sich auch auf ein Bad ein. | ![]() |
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Auf unerklärliche
Weise hatten die "Balbach"-Burschen von der Aktion Wind bekommen. Die Führung
der "Balbach" eiferte dem Hasenlaufburschen K. nach. Auch der dritte Führer des
Hasenlaufs ließ sich eine Erfrischung nicht nehmen. Im Bild sieht man einträglich vereint den 4. Führer der "Balbach" Hippo Ingo Herrmann, den 3. Führer des Hasenlaufs Rainer Henkel, den 1. Führer der "Balbach" Christian Groh und den zweiten Führer des Hasenlaufs Fred Liebetrau. |
| Warum der 3. Führer
der "Balbach" Swen Genz mit seinem Säbel in die Fluten stieg, ist dem
Korrespondenten derzeit nicht bekannt. Einzige Erklärung ist wohl, daß er den Walfisch "Jonas" in dem Gewässer suchte und er sich zur Verteidigung ausstaffierte. |
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Das nächtliche Bad wurden von einer Großzahl von Zuschauern, vornehmlich Burschen und Mädchen des Hasenlaufs und der "Balbach" anfeuernd begleitet.
Fast wäre dieser kulturelle Beitrag an einer Kleinigkeit gescheitert. Am
vorangegangenen Mittag hatte ein Bursche festgestellt, daß dem Brunnen jegliches Wasser
fehlte. Durch die guten Kontakte der Burschenschaft Hasenlauf wurde zügig erreicht, daß
auf Anweisung des Bürgermeisters am Nachmittag die Freiwillige Feuerwehr Biedenkopfs
ausrückte, um den Brunnen mit Wasser zu befüllen. Ein großes Dankeschön für diese
Unterstützung!
Der Bürgermeister legt Wert auf die Darstellung, daß einzelne Mitglieder des Magistrats
mit seinem Vorgehen nicht einverstanden waren.
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© Copyright 1998 Eckhard Henkel
Letzte Änderung am 21.08.99