Burschenschaft Hasenlauf 1998

Samstag, 13. Juni 1998, 5. Versammlung

Pünktlich um 20:00 Uhr wurde die fünfte Versammlung am 13. Juni 1998 im Traditionslokal "Zur Luise" durch den ersten Führer Brunner eröffnet.
Die Versammlung begann damit, daß das Protokoll der letzten Versammlung und der aktuelle Kassenbericht verlesen wurden.

Bereits an dieser Stelle mußte die Frage geklärt werden, ob es einzelnen Burschen gestattet sei, auch zwischen den offiziellen Pinkelpausen sich zum Blasenleeren kurzzeitig von der Versammlung zu entfernen. Diese Anfrage betrifft insbesondere Altburschen mit schwachen Blasen. Dem Ansinnen wurde stattgegeben, unter der Auflage, daß der Betroffene seine Anfrage bei der Versammlungsleitung formell beantragt und ggf. durch eine kleine Spende Nachdruck verleiht.

Der Gastbursche Jürgen Fischbach durfte begrüßt werden. Der Bursche ließ sich diese Ehre 50 Liter kosten.

Neue Termine wurden bekannt gegeben.

Nach einer Pause und der Überprüfung der vollständigen Anwesenheit aller Gesangsbücher übte man sich in der Sangeskunst an einem "neuen" Lied, "Ich bin ein freier Widlbretschütz". Das Ergebnis des ersten Versuches war katastrophal, der Versuch mußte abgebrochen werden. Der zweite Versuch war angestrengter, aber immer noch mit großem Verbesserungspotential behaftet.

Formblätter zum Beitritt zum Grenzgangsverein wurden verteilt. Mit der Bitte um entsprechende Vermerke wurden die anwesenden Burschen noch mit weiteren Formularen malträtiert: Anwesenheitsliste, Adressliste sowie einer Bestelliste für Kleidungsstücke.

Sodann wurde der Lepperbursche Sporleder mit einem Eintrag in das Lepperbuch beehrt.

Ihm war ein kleines Gedicht gewidmet worden und dieses wurde durch den ersten Führer Brunner vorgetragen.

Anschließend bekam er den Lepperorden verliehen und ein kräftiges "Trullala" gesungen.
Lepper Sporleder

Die Benennung eines neunten Fahnenträgers stand noch aus und wurde durchgeführt. Das Ergebnis war, daß Bursche "Blitz" Guido Mock die Liste der Fahnenträger vervollständigen wird.

Ein weiterer Posten mußte noch besetzt werden, das Amt des Faßmeisters. Unter den Vorschlägen kristallisierten sich zwei Bewerber heraus, die Burschen Sporleder und Endes. Durch Wahl wurde der Lepperbursche Sporleder mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe versehen. Dem Burschen war diese Ehre 30 Liter wert.

Jäscher Die Organisation des Altherrenabends sollte durch einen Ansprechpartner durchgeführt werden.

Für diese Tätigkeit wurde der verdienstvolle Altbursche Birger Kreutz nominiert.
Sodann sollte die Versammlung durch einen harten Wettstreit bereichert werden:
Ein Stafettentrinken wurde organisiert und ausgetragen.
Der Kampf verlief zunächst zwischen zwei jeweils 4-köpfigen Delegationen der Alt- und Jungburschen. Die Rolle des Spielleiters und Schiedsrichters wurde vom dritten Führer Henkel wahrgenommen. Die erste Austragung mußte abgebrochen werden, da offensichtlich nicht allen Teilnehmern die Spielregeln geläufig waren.
Der zweite Anlauf endete damit, daß sich die Altburschen knapp vor den Jungburschen behaupten konnten. Diese Siegermannschaft des Halbfinales sollten nun gegen eine Auswahl des Vorstandes antreten. Diesen Wettstreit gewann die Vorstandsdelegation, vermutlich begünstigt von erweiterten Trainingsmöglichkeiten, wie z.B. durch Besuch von Führerversammlungen.

Die Seniorenliga kurz vorm Ziel
Die Seniorenliga kurz vorm Ziel

Die zunächst etwas zähe, später aber sehr stimmungsvolle Versammlung wurde mit dem Singen der "Alten Burschenherrlichkeit" beschlossen.

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© Copyright 1998 Eckhard Henkel
Letzte Änderung am 21.08.99