Kartoffelbraten am 14. September 2002

Am 14. September war es endlich wieder soweit! Die BSH traf sich zum gemeinsamen Kartoffelbraten.

Aufgrund der Tatsache, dass seine Seepferdchen wieder schwanger waren und somit seine ungeteilte Aufmerksamkeit beanspruchten, musste auch dieses Jahr der "Bratmeister auf Lebenszeit" der BS Hasenlauf gleichwertig vertreten werden.

Als Kandidat kam nur Ex-Bursche, inzwischen Bürger Moses in Frage, der sich bereits in 2001 dieser Aufgabe gewachsen zeigte.

Wie so oft, war er auch heuer beim Feuermachen nicht ganz alleine, sondern wurde von vereinzelten Burschen tatkräftig (wenn auch zumeist lediglich moralisch) unterstützt.
Schließlich mochte man ihm nicht zumuten, das Frühstück alleine zu sich nehmen zu müssen.
Dieses hatte er sich auch redlich verdient, wie hier eine Momentaufnahme des loderndern, kartoffelglutproduzierenden Feuers beweist!
So langsam verstrich die Zeit und es taten sich diverse Möglichkeiten auf, seine Bereitschaft zur Unterstützung des Bratmeisters auch in "Aktion" unter Beweis zu stellen. Unter anderem mussten die Kartoffeln gewaschen...
und anschließend getrocknet werden.
Nach und nach trudelten immer mehr erwartungsfrohe Burschen ein.
Sogar Rechner Plohnke nahm schließlich seinen Platz ein und kümmerte sich mit großem Einsatz um den nur langsam schwinden Bestand der Kasse.

Zitat eines Burschen: "Wenn wir so weitermachen mit dem Geldausgeben, können wir ab jetzt noch 11 Jahre davon leben."
Ein Blick auf die Bestandsliste sollte dies bestätigen.
Nachdem nun Rechner Plohnke eingetroffen war, konnte man sich endlich mit Biermarken bestücken, die uns den Genuss frischen Gerstensaftes aus einer Zapfanlage des "Hauses der über 100 Biere" - oder auch Willi ASchenbach ermöglichten.
Wie man sieht, wurde auch sogleich üppiger Gebrauch davon gemacht.
Während der Bratmeister Moses mitsamt Wachhund (dieser reagiert im Übrigen ohne zu zögern auf das Kommando "GEH SAUFEN!") ein kleines Päuschen einlegte...
füllte sich der Platz des Hasenläufer Häuschen langsam aber sicher mit Burschen und deren Anhang bzw. Gästen.
Die Zeit schritt voran und der Bratmeister musste wieder in Aktion treten. Es mussten die (müßig es zu erwähnen, es waren genügend vorhanden!) Kartoffeln in die bereitet Glut!
Die Kartoffeln taten, wofür sie bezahlt wurden. Sie garten, so dass eine hungrige Meute sich daran laben konnte!
Wieder andere zogen es vor, sich diese Gaumenfreuden in trauter Zweisamkeit zuzuführen.
Als die Kartoffeln verzehrt, die Burschen aufs Erste gesättigt waren, war es sodann an der Zeit, das Feuer auf die Hackis und Knobelinchen vorzubereiten.
Es war Zeit für eine individuelle Gestaltung des Nachmittags, was für die einfallreichen Burschen der BSH keine große Herausforderung darstellte.
Der schon etwas ältere Nachwuchs wurde bereits auf fern liegende Aufgaben vorbereitet...
... jüngere Burschen des Grenzgangs 2019 nutzten die Gelegenheit um sich schon mit den gesellschaftlichen Umgangsformen in unseren Reihen vertraut zu machen.
Irgendwann kam der Moment, auf den alle gewartet hatten.
Es war Zeit für...
!!!FREIBIER!!!
Es wurde Abend, die Hackis haben geschmeckt und allseits machte sich Zufriedenheit breit.
Die letzten Hemmungen fielen, es steppte gnadenlos der Bär...
Sogar der DDF lies es sich nicht nehmen, der holden Weiblichkeit seine Tanzkünst vorzuführen. Offensichtlich, war sie recht angetan...
Andere sahen ihre Aufgabe eher im Spirituosen-Bereich...
oder im Verzehr der vorzüglichen Knobelinchen.
Alles in Allem war es wieder ein sehr schönes Kartoffelbraten, wobei individuelle Vorführungen - wie etwa der schon legendäre Auftritt des Burschen Champion anno 2001 - nicht vollführt wurden.
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(c) Copyright Texte: Burschenschaft Hasenlauf
Bilder: Eckhard Henkel und Matthias Damm