Unter
strenger Aufsicht des Burschen Siebott...
...
wurde in Teamwork der Eichenrinde der Garaus gemacht!
Dies
stellte sich als anstrengender als geplant heraus, ...
So
erhielten wir den Auftrag Eichenstämme aus dem Wald zu holen und für
die weitere Verwendung als "Zaunpfosten" vorzubereiten.
Damit
die angewandte Schältechnik jedoch trotzdem
noch der Nachwelt erhalten
bleiben kann, wurde kurzentschlossendas Frühstück im Wald unterbrochen
und man machte sich auf den Weg zu den Männern um ihnen bei deren Arbeitsdienst
hilfreich zur Seite zu stehen.
Am 6. April war es mal wieder soweit,
es wurde Zeit, den Maibaum aus dem Wald zu zerren.
Zu dieser Aktionen versammelten
sich um den Führer Liebetrau die Burschen Blöcher, Damm, Henkel,
Schneider und Siebott.
Im laufe der Jahre hat sich ein
kleines Stammpersonal herausgebildet, welches es als seine Pflicht ansieht,
einen geeigneten Baum zu sondieren, zu erlegen und zu filetieren. Dies sollte
auch dieses Jahr wieder so sein, auch wenn ein regeres Interesse von Seiten
weiterer Burschen durchaus erwünscht ist.
Nichtsdestotrotz war
das gute Stück derart schnell aus dem Wald gezogen und geschält,
dass dem Bildberichterstatter Henkel die ersten fotodokumentarischen Aufnahmen
erst nach getaner Schälarbeit am Baum vollzogen werden konnten.
...
so dass sich in regelmäßigen Abständen mit der Schälarbeit
abgewechselt wurde.
Die
Arbeit trug jedoch guute Früchte, der Bürger und Hüttenwart Kümpfel
hatte mit der Rindenentsorgung eine ausfüllende Beschäftigung gefunden.
Hin
und wieder mussten die von uns transportierten Bäume nachträglich
gestutzt werden, wobei sich andere Bürger vom Hasenlauf mit großem
Eifer in den Dienst der Sache stellten.
Irgendwann war dann jedoch die
Zeit gekommen, sich wieder auf den Weg zu unserem im Wald deponierten Bäumchen
zu begeben.
Dort angelangt, wurden sogleich
Anstrengungen unternommen, die Lagerung unseres Maibaums bis zur Ankunft des
erweiterten Abholkommandos so kreativ und biologisch wie möglich zu gestalten.
Dieses
ließ dann aber auch nicht mehr lange auf sich warten und beglückte
uns erneut mit der Beibringung eines unterstützenden Maibaumtransportwerkzeugs...
Der
Baum wurde ordnungsgemäß befestigt...
...
und auf den Weg gebracht.
Auch
hier musste natürlich gut auf den Baum aufgepasst werden, ...
...
damit der Motorfahrzeugführer sich voll auf das Fahren konzentrieren konnte.
Anschließend
ging es zurück zum Hasenläufer Häuschen, wo einige Bürger
gerade damit beschäftigt waren, sich als Wächter zu profilieren...
Macht
das auch ja richtig!
Nach
eingehender Grundispektion ...
...
war schnell Einigkeit darüber erzielt, dass nun die weitere Behandlung
des Beckens vorgenommen werden konnte.
Die
Arbeiten wurden derart gewissenhaft ausgeführt, dass sich auch die Aufsichtsführung
eine kleine Pause gönnen konnte.
Nach
getaner Arbeit zeigten sich dann auch noch weitere Führungspersönlichkeiten,
...
die
sich natürlich noch schnell und standesgemäß verpflegen mussten.
Nach
längerer Auszeit konnte auch wieder der Bratmeister auf Lebenszeit "Jäscher"
Kreutz begrüßt werden.
Es
dauerte auch nicht lange, bis er in die fröhlichen Runden nach getaner
Arbeit integriert werden konnte.
Dem
Gesichtsausdruck von Führer Liebetrau zu Folge, war der Arbeitseinsatz
zur Bergung des Maibaums an diesem Tag gelungen.
Vielleicht
war er aber in Gedanken schon bei den nächsten Grenzgängen und dem
Nachwuchs der BSH.
Maibaumabholen
und Arbeitsdienst am 6. April 2002

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Text Burschenschaft Hasenlauf, Bilder
Eckhard
Henkel